Buchdorfer Zwoigsang

 

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Der Buchdorfer Zwoigesang
Das sind wir Maria Eisenwinter & Erna Dirschinger Mutter und Tochter. Unsere Heimatort ist Buchdorf im Landkreis Donau-Ries im Bezirk Schwaben. Buchdorf, ein typisches Straßendorf, erstreckt sich auf einer Länge von nahezu drei Kilometern auf einer von West nach Ost verlaufenden Jurahöhe.
2010 konnten wir unser 30 jähriges Bühnenjubiläum feiern. Mehr dazu finden Sie hier

 
Unser erster Gesangs-Auftritt als Zweigesang außerhalb unseres Heimatdorfes war im Oktober 1979 bei der Hochzeit meines Cousins in Donauwörth. Daraufhin wurden wir dann immer wieder eingeladen, auf Hochzeiten und bei Gottesdiensten zu musizieren- was ein Einfaches war, da ich selber seit meinem 11. Lebensjahr in Buchdorf die Orgel spielte und den heimischen Kirchenchor leitete, in dem meine Eltern und der Großvater Sänger aktiv dabei waren.

 

Beim Dreigesang sangen wir zuerst mit Zitherbegleitung, dann legte ich großen Wert auf a-capella-Gesang. Bei drei gleichen Stimmen war es nach unserem Empfinden so angenehmer fürs Gehör, und der damalige Volksmusikpfleger Michael Bredl unterstütze uns darin. Allerdings animierte er uns auch immer wieder, zur ursprünglichen Form, dem zweistimmigen Singen zurückzukehren. Er war der Meinung, dass die Stimmen von Mama und mir so vortrefflich harmonieren, dass alles andere störend wäre. Nun, nach der Episode als Dreierbesetzung von 1980 bis 1983 sind wir jetzt schon wieder 23 Jahre zu zweit unterwegs. In dieser Zeit habe ich mich verstärkt auf die Gitarre als Begleitinstrument verlegt.
Nachdem ich vor 20 Jahren den örtlichen Kirchenchor abgegeben habe, wurde von mir ein 12-köpfiger Kammerchor gegründet. Auch hier ist Mama unentbehrlich - sie ist die führende Altistin. Seit 3 Jahren singt auch einer meiner Söhne im Tenor mit, was uns alle natürlich von Herzen freut. Hier bemühen wir uns um die etwas gehobenere Chorliteratur, wozu auch Orchestermessen und hin und wieder Operettenkonzerte auf Schloß Leitheim und im Kaisersaal in Kaisheim gehören. 
Mit Begeisterung tobe ich mich dabei als Dirigentin aus...
Abschließend möchte ich aber betonen, dass keine von uns beiden auch nur eine halbe Stunde Musik oder Gesang studiert oder ein Instrument gründlich gelernt hat
abgesehen von drei Jahren Klavierunterricht, den aber meine Lehrerin abgebrochen hat, weil ich nach dem Tode unseres Hauptlehrers das Orgelspielen übernommen habe und mir damit natürlich meinen Anschlag ruinierte. Wir sind Autodidakten, was uns aber nicht davon abgehalten hat, gerne, oft und mit Begeisterung zu singen. So waren wir zusammen mit meinem Bruder viele Jahre Mitglieder des Kammerchores Hl. Kreuz. Hier, bei unserem alten Pfarrer und alten Schullehrern aus den Nachbargemeinden habe ich mich mit der faszinierenden “Welt der Musik” auseinandergesetzt und mir so angeeignet, was ich für mein musikalisches Tun verwenden konnte.

 

 

Nach einiger Zeit wurde dann aus Mama und mir ein Dreigesang- mit wechselnden Partnerinnen: Zuerst eine ausgebildete Sängerin aus Eichstätt, dann meine Schwägerin, darauf folgte eine Altistin aus dem Kirchen- Chor, und als letzte in dieser Reihe meine Schwester. Allen unseren Partnerinnen war es aber auf die Dauer zu anstrengend, das gesamte Liedgut - kirchlich, volksmusikalisch und auch zur Unterhaltung - auswendig zu lernen. Mama und mir aber wiederstrebte es , mit Notenblatt, Notenständer und sonstigem “Zubehör” aufzutreten. Nach unserem Verständnis singt man “in Familie” ohne Noten, so halt, wies ins Gehör geht , zweistimmig. So haben Mama und ich das von Kindesbeinen an getan: beim Abspülen, bei der Hausarbeit und auch am Abend, wenn Mama endlich aus dem Stall ins Haus kam und ihre knappe Zeit mit uns fünf Kindern (ich bin die Älteste) in der Stube verbrachte,- da wurde gesungen, Flöte und Zither gespielt,- und ewig lange Gedichte auswendig gelernt. Bis auf den heutigen Tag haben wir es so gehalten: wenns nur “ a bissle nausgeht“. In unserer Familie wurde immer gerne und viel gesungen,- Großväter und Großmütter haben uns viele Lieder mündlich überliefert, und als kleines Kind war ich selber der größte Fan des Heimat-männergesangsvereins, (Vater und Opa waren in der Vorstandschaft)- mein Lieblingslied war der “Holderstrauch”. Wenn wir heute beim Hoigarta oder an Geburtstagen o.ä. auftreten, merken wir immer wieder, wie gerade die alten, gewachsenen Volkslieder ankommen und Freude machen und mit Begeisterung gesungen werden,- und ich habe es auch verstärkt als unsere Aufgabe angesehen, gerade diese Lieder immer wieder zu singen und so gegen das Vergessen anzugehen.

 

 

Dreieinhalb Jahrzehnte „Buchdorfer Zweigesang“
Viel hat sich in dieser Zeit auf der Welt verändert, viel bei uns daheim- und wir selber haben uns auch geändert.

Mama und ich haben diese vergangenen 35 musikalischen Jahre sehr genossen und schauen in diesen Tagen gerne zurück. Wir erinnern uns an Vieles, und an viele liebe Menschen, die ein Stück dieses Weges mit uns gegangen sind.- Zwei Tage nach seinem 85. Geburtstag, hat uns vor 3 Monaten unser Vater für immer verlassen. Er hat uns all diese Jahre intensiv begleitet und war – so Moderator Uwe Rachhuth an unserem 30er Jubiläumskonzert – der „zuverlässige Mann im Hintergrund“. Bei unseren Auftritten stellte er sich bescheiden hint an, freute sich sehr über unsere Erfolge,- war aber auch unser ehrlichster Kritiker. Noch im November war er bei der Aufführung seiner/meiner/unserer Lieblingsmesse dabei. Es ist schwer für Mama und mich, ein Jubiläumsjahr ohne ihn zu begehen. Aber nicht zu feiern, das wäre ganz und gar nicht in seinem Sinne. Wer ihn gekannt hat, weiß woher unsere Freude und Liebe zur Musik, zu den Menschen und zu unserer Heimat ihren Ursprung hat.Im Laufe der Jahre mussten wir auf verschiedene Art und Weise immer wieder Abschied nehmen, wir lernten Freundschaften aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten und mussten manch lieb gewordenen Ort aufgeben.
Treu geblieben sind wir unserer Auffassung, dass Musik für alle – „ob g`studiert oder net“- für alle machbar ist. Wir haben erleben dürfen, dass die einfachsten Volkslieder oft die empfindlichsten Nerven in den Menschen berühren und ungeahnte Emotionen durch eine alte Weise aufbrechen. Es ist einfach nur schön, wenn ein ganzer Saal voller Menschen begeistert mitsingt bei einem lange nicht mehr gehörten Lied. Nach wie vor lieben wir es aber uneingeschränkt, bei Gottesdiensten zu singen und mitzuwirken. Da sind unsere musikalischen Wurzeln, da sind wir „zuhause“.
Wir bekennen uns frank und frei zu unserer schwäbischen Heimat,- auch wenn wir hin und wieder Ausflüge in andere Sprachgebiete unternehmen. Wir machen`s wie unsere gefiederten Freunde, die Schwalben: Wir fliegen ein wenig aus und kommen immer wieder gerne zurück, - dorthin, wo wir gerne gesehen sind und wo unser Wiederkommen Freude bereitet. Das haben wir oft erlebt und genießen dürfen- und so Gott will, werden wir noch ein wenig weiter ausfliegen…
Mama und ich sind dankbar, dass uns all die vielen Jahre gute Wünsche begleitet haben, dass wir mit Gottes Hilfe so viele Menschen kennenlernen und begeistern konnten, und dass uns „gute Mächte“ jedes Mal wohlbehalten nach Hause geleitet haben.

Mit einem Dankgottesdienst am 31. Mai 2015,
10:00 Uhr in der Hl.-Kreuz-Kirche in Donauwörth
wollen wir zusammen mit unseren musikalischen Weggefährten vergelt`s Gott“ sagen.

Unser Jubiläumskonzert 35 Jahre Buchdorfer-Zwoigsang
findet im Rahmen der Donauwörther Kulturtage am Samstag,
den 17. Oktober 2015 im Tanzhaus statt.

Mama und ich habe diese vergangenen „musikalischen Jahre“ genossen und schauen in diesen Tagen gerne zurück. Wir erinnern uns an Vieles und an viele liebe Menschen , die ein Stück Weges mit uns gegangen sind. So wie alle Menschen, mussten auch wir Abschied nehmen auf verschiedenste Weise,- wir mussten uns trennen von liebgewordenen Menschen , wir lernten Freundschaften aus einem anderen Blickwinkel betrachten und manch liebgewordenen Ort mussten wir aufgeben.
Treu geblieben sind wir unserer Auffassung, dass Musik für alle – „ob gstudiert oder net,“ machbar ist. Wir haben erleben dürfen, dass die einfachsten Volkslieder oft die empfindlichsten Nerven in den Menschen berühren und ungeahnte Emotionen durch eine altbekannte Weise aufbrechen. Es ist einfach nur schön, wenn ein ganzer Saal voller begeisterter Zuhörer mitsingt bei einem lange nicht mehr gehörten Lied. Nach wie vor lieben wir es aber uneingeschränkt, bei Gottesdiensten zu singen und mitzuwirken. Da sind unsere musikalische Wurzeln, da sind wir „zuhause.“
Wir bekennen uns frank und frei zu unsrer schwäbischen Heimat, - auch wenn wir hin und wieder musikalische Ausreißer in andere Sprachgebiete unternehmen. Wir machen`s wie unsere gefiederten Freunde, die Schwalben: Wir fliegen ein wenig aus und kommen immer wieder gerne zurück,- dorthin, wo wir gerne gesehen sind und unser Wiederkommen Freude bereitet. Das haben wir oft und oft erlebt und genießen dürfen,- und so Gott will, werden wir auch noch ein wenig weiter „ausfliegen“…
Mama und ich sind voller Freude und wünschen uns sehr, dass wir alle zusammen einen unbeschwerten und harmonischen „Musikabend unter Freunden“ erleben dürfen, - und wir sind dankbar, dass uns all die Jahre so viele gute Wünsche begleitet haben, dass wir so viele Menschen überall begeistern konnten,- und dass „gute Mächte“ uns jedes Mal wohlbehalten nach Hause geleitet haben.


Wir freue mich auf einen hoffentlich erfolgreichen und gemütlichen Abend mit Euch / Ihnen.

 

 

 

Buchdorfer Zwoigsang
Maria Eisenwinter u. Erna Dirschinger, St. Ulrichs-Ring 31, 86675 Buchdorf, Tel. 09099/1513, E.-mail: dirschinger.erna@gmx.de